Brot braucht Zeit

05.09.2016

Als wir auf die Studie der Uni Hohenheim zum Thema „Reizdarm: Alte Brotbacktechniken könnten Leiden vermindern“ aufmerksam wurden, waren wir doch sehr überrascht.
Die Universität Hohenheim hat in einer neuen Studie untersucht, wo die Ursachen für die Verdauungsprobleme nach dem Verzehr von Brot liegen und ist zu einer spannenden Erkenntnis gekommen: Die Gehzeit des Teiges kann ein Grund für die Darmprobleme sein!
„Die in der Regel langsamere Brotbereitung im traditionellen Bäckerhandwerk sorgt dafür, dass die Beschwerden verursachenden Bestandteile im Brot bis zum Backen bereits abgebaut sind“, erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Carle vom Hohenheimer Lehrstuhl Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel.
Wir wollten natürlich wissen, wie das bei unseren Bäckern ist. Thorsten Philippi erklärt:
Thorsten Philippi„All unsere Brote werden mit unserem selbst hergestellten Natursauerteig hergestellt. Dieser ruht über Nacht mindestens 14 Stunden. Er bringt uns auf natürliche Weise Geschmack und Aroma sowie eine bessere Frischhaltung des Brotes und auch eine bessere Verdaubarkeit.
All unsere Brotteige ruhen dann nochmal 20-30 Minuten und stehen nach der Formgebung nochmal ca. 50 Minuten auf Gare. Hiernach werden Sie ca. 50-60 Minuten gebacken.
Unser Chia-Dinkel, das Panino und das Baguette ruht sogar vor dem Backen nochmals über Nacht in der Kühlung.
Die Körnermischungen für unsere Körnerbrote werden von uns selbst hergestellt. Wir kochen die Körner vor der Verarbeitung mit Wasser auf und sorgen somit für eine bessere Verträglichkeit und Geschmack im Brot!“

Herzlichen Dank, lieber Thorsten, für diese Informationen!

Für uns heißt das: es gibt eben mehrere gute Gründe, warum wir mit echten Meistern ihres Fachs zusammenarbeiten – einer davon ist und bleibt die Qualität!

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MF