HonigMacherei Königsberg

27.08.2014
HonigMacherei Königsberg

Die sorgfältige Auswahl unserer Partner ist sehr wichtig. Umso mehr freuen wir uns, mit der HonigMacherei Königsberg perfekte Partnerinnen gefunden zu haben, deren Produkt wir heute kurz vorstellen.

Honig ist ein echtes Naturprodukt, was in Aroma, Farbe und Konsistenz immer die Vielfalt der Natur widerspiegelt. Die Herstellung dieses einzigartigen und immer wieder anders schmeckenden Lebensmittels erfordert Zeit, Geduld, harte Arbeit und eine gehörige Portion Idealismus. Das durften wir bei unserem Besuch im hessischen Königsberg im Gleiberger Land erfahren.

Im Unterschied zu Großimkereien geht es in der kleinen HonigMacherei noch deutlich beschaulicher zu. Die Betriebsweise der beiden Imkerinnen ist nach ökologischen Richtlinien aufgebaut und zeigt einen achtsamen Umgang mit den Bienen, der nicht von der Ertragsmaximierung bestimmt ist. Der Beweis dafür ist schnell erbracht.
Große Imker “ernten” mehrmals pro Jahr. Dies funktioniert dann, wenn der Bienenstock z. B. im Frühjahr „warmgehalten“ wird und die Bienen somit schneller mit der Brut beginnen. In der Königsberger HonigMacherei werden die Bienen ganzjährig in nicht isolierten Holzbeuten über einem offenen Gitterboden gehalten. Das kostet Zeit und führt dazu, dass das Honigjahr in der HonigMacherei Königsberg auch aufgrund seiner geografischen höher gelegenen Lage im Frühjahr später beginnt.

Die Bienen der HonigMacherei sammeln für ihren Honig Nektar und Honigtau in den blühenden Wiesen, Gärten und Gehölzen rund um Königsberg. Ihr Lebensraum ist ideal, da es dort extensiv oder biologisch wirtschaftende Bauernhöfe gibt und die Natur weitgehend unbelastet ist. In den Honiggläsern 2014 der kleinen Manufaktur ist der reichhaltige und aromatische Schatz eines ganzen Honigjahres enthalten, indem sich von der ersten angeflogenen Blüte im Frühling bis zum Abschleudern Mitte Juli das gesamte Nahrungsangebot, welches den Königsberger Bienen in ihrem Flugradius von ca. 3 km zur Verfügung steht, widerspiegelt. Darunter finden sich z. B. Weißdorn, Weide, Löwenzahn, Linde, Akazien, Klee, Obstblüten, Kastanie, Wiesenblumen, Lavendel, Wilder Wein.

Wenn die Bienen ihre Arbeit getan haben und die Honigwaben verdeckelt bzw. der Wassergehalt unter 18% liegt, kann geschleudert werden. Die Imkerinnen entnehmen dem Bienenvolk dazu ihren fleißig gesammelten und in den gold-gelben Waben gelagerten Schatz, den Honig, der über die vielen Sommerwochen in direktem Kontakt mit bestem aromatischem Bienenwachs gereift ist.
Die Honigernte beginnt in der Königsberger Honigmanufaktur früh am Morgen, noch außerhalb der Trachtzeit. Entdeckeln der Waben, schleudern und Weiterverarbeitung des Honigs erfolgen danach unter Lebensmittelhygienischen Bedingungen.

Nachdem den Bienen im Spätsommer der Honig von den Imkerinnen entwendet wurde, finden sie kein ausreichendes Trachtangebot mehr vor, um ihre Futterreserven für den Winter wieder aufzufüllen. Deshalb werden die Völker der HonigMacherei Königsberg nach dem Abschleudern für eine gute Überwinterung mit Zuckerwasser aus Bio-Zucker zugefüttert.

Zur Qualität von Honig ist zu erwähnen, dass jeder naturbelassene Honig durch den Kristallisierungsprozess früher oder später eine feste Konsistenz enthält. Nach dem Schleudern ungerührt in Gläser abgefüllt, wird der Honig „grisselig“, was ebenso wenig ein Qualitätsmangel ist, wie weiß verfärbte Bereiche an der Honigoberfläche. Es handelt sich bei den Verfärbungen um sogenannte Blütenbildungen, einem natürlichen Vorgang.
Die Imkerinnen der kleinen Königsberger Honigmanufaktur folgen bei der Weiterbearbeitung ihres Honigs ihrem persönlichen Geschmack. Um den gewünschten feinkristallinen, zartcremigen Honig zu erhalten, muss der Inhalt der Honigeimer bei beginnender Kristallisation gerührt werden. Dieser Vorgang wird solange wohldosiert wiederholt, bis der Honig eine zähflüssige homogene Konsistenz und perlmuttartige Färbung zeigt. Die Dauer des Rühr-Prozesses hängt vom Verhältnis des Trauben- und Fruchtzuckergehaltes ab, der wiederum von der Tracht bestimmt ist. Wenn für die Imkerinnnen der HonigManufaktur der perfekte Zeitpunkt für die richtige Konsistenz erreicht ist, wird der Honig in Handarbeit in die Gläser abgefüllt und mit Etiketten versehen.

honig_blogDie HonigMacherei spricht von einem „zartcremig, fruchtigen Genuss“ und übertreibt kein bisschen. Wir haben nie zuvor einen so cremigen Honig probieren dürfen. Deswegen haben wir sofort ein paar Gläser für die Kunden von MeinFrühstück24 gesichert. Denn ein mit so viel Liebe hergestelltes Produkt ist nur sehr begrenzt verfügbar.

Wir freuen uns, den Honig aus Mittelhessen ab sofort in Bruchköbel und Marburg anzubieten. Natürlich nur, so lange der Vorrat reicht. Bestellbar über die Bestellliste, am einfachsten als Einmalbestellung.

P.S.: Die Bienen genießen jetzt den Spätsommer, bevor es in’s Winterquartier geht.

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1 Kommentar
MF

Ein Kommentar

  • Simone 29. August 2014 um 19:40

    Also, dieser Honig ist wirklich ausgesprochen lecker! Ich kann mich nicht erinnern, einmal einen so guten gegessen zu haben. Vielen Dank! 🙂

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